Am 28.10.2019 besuchte der Erdkunde LK der Q1 drei landwirtschaftliche Betriebe mit verschiedenen Betriebsstrukturen, die das Thema „Intensivierung und Strukturwandel in der Landwirtschaft“ in der Praxis verdeutlichen.

Unsere erste Station war der konventionelle Bauernhof Gödde, der in vielen landwirtschaftlichen Betriebszweigen tätig ist. Im Vordergrund steht bei der Familie Gödde die Produktion von Kartoffeln, die Aufzucht von Schweinen und die Mast von Gänsen, die er auch in seinem Hofladen verkauft. Dort ist uns der Strukturwandel der Landwirtschaft zum ersten Mal richtig bewusst geworden.

 

Unsere zweite Station war der Milchbauernhof „Sorpemilch“ in Amecke/Bruchhausen. Auf diesem Hof stand die Mechanisierung im Vordergrund. Jede Kuh hatte ein besonderes Halsband, womit unter anderem ihr Fressverhalten überwacht wurde. Die circa 380 Kühe auf dem Hof werden morgens und abends gemolken. In der elektrischen Melkstation, wird über einem Computer jede einzelne Kuh überwacht. Dank der Mechanisierung, kann dieser Vorgang ohne große Anstrengung, innerhalb von 2 Stunden ablaufen. Der ganze Hof, wird von nur 6 Leuten betrieben, was nur dank der modernen Technologie möglich ist.

 

Zuletzt waren wir auf einem umstrukturierten konventionellen Bauernhof, der seit 2005 ein Biobauernhof ist. Der Bauer Guido Simon hat sich auf Milchkühe spezialisiert. Als wir auf dem Hof ankamen, konnten wir kleine Kälber dabei beobachten, wie sie das erste Mal eine Wiese betraten und ein 2 Stunden altes Kälbchen anschauen. Seine Weidekühe werden ausschließlich natürlich ernährt und er arbeitet ohne chemische Düngemittel. Er besitzt einen Melkroboter, der 24 Stunden automatisch Kühe melkt. Herr Simon ist übrigens der einzige Bauer im Umkreis, der Jersey Kühe züchtet und besitzt die schönste Kuh in NRW.

 

Danke an alle drei Landwirte!

Von Ana Igual Bock und Sofie Becker

Erdkunde LK erkundet heimische Bauernhöfe

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