Die Geschichte unserer Schule

Die Albert-Einstein-Gesamtschule Werdohl nahm am 1. August 1990, mit Beginn des Schuljahres 1990/91, unter der Leitung des Gründungsschulleiters Heinz Rohe als Städtische Gesamtschule im Schulzentrum Riesei ihre Arbeit auf.

Sie war von vornherein als Ganztagsschule geplant.  In Werdohl  sollte sie mit ihrer Sekundarstufe II ein Abiturangebot schaffen.

Der Pilotjahrgang begann mit 10 Lehrkräften und 113 Schülerinnen und Schülern in vier Klassen des Jahrgangs 5. Im Juli 1996 wurden die ersten Schülerinnen und Schüler mit einem Abschluss der  Sekundarstufe I entlassen. Mit der Verabschiedung des ersten Abiturjahrgangs am 28. Mai 1999 war die Aufbauzeit abgeschlossen.

Die Aufbauphase war begleitet von Bau- und Umbaumaßnahmen. Die Gesamtschule wuchs immer mehr in das bestehende Gebäude im Schulzentrum Riesei hinein, das bisher die Hauptschule nutzte.  Sie erhielt neue Verwaltungsräume, neu ausgestattete Fachräume, insbesondere in den Naturwissenschaften, und  für den Ganztag eine neue Mensa, einen Freizeitkeller, eine Schülerbücherei  und einen Bolzplatz. Im Jahre 1996 waren diese Maßnahmen abgeschlossen.

Die Zeit des Aufbaus war auch geprägt von der Entwicklung des Schulprogramms. Die Grundlinien entstanden in den Aufbaujahren. In schulinternen Arbeitsgruppen und in den Sitzungen der Schulgremien wird das Programm seither jährlich überprüft. Neue Gegebenheiten, Erfahrungen und Ideen werden dabei berücksichtigt und aufgenommen

Heute sind wir als Albert- Einstein-Gesamtschule – diesen Namen gaben wir uns bei unserem ersten „Albertfest“ im März 1993 – als in der Sekundarstufe I vierzügige und in der Sekundarstufe II dreizügige Schule die größte Schule in Werdohl.  Unsere fast  800 Schülerinnen und Schüler werden von mehr als 66 Lehrkräften in 31 Klassen der Jahrgänge 5 -13 unterrichtet.

Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule kommen nicht nur aus Werdohl. Zu unserem Einzugsbereich gehören auch die Nachbarorte Neuenrade, Plettenberg und Altena. Hier wie in Werdohl erfreuen sich unsere Schule und die Arbeit unserer Schule großer Beliebt­heit.

 Deutlich wird unsere gute Arbeit an den Schulabschlüssen, die unsere Schülerinnen und Schüler erreichen. Fast kein Schüler / keine Schülerin verlässt die Schule ohne Abschluss, die allermeisten machen den Mittleren Schulabschluss, viele das Abitur. Ablesbar ist unsere gute Arbeit auch daran, dass unsere Schülerinnen und Schüler nach dem Schulabschluss durchweg in Ausbildung, Studium und Beruf erfolgreich ihren Weg gegangen sind und gehen. Dabei profitieren wir auch von der engen Zusammenarbeit der Schule mit den umliegenden Betrieben und der Agentur für Arbeit.

Wenn es ein Kennzeichen von guten Schulen ist, dass sie einen Namensgeber haben und ein Namens­kürzel, dann sind wir eine. Unser Name „Albert-Einstein-Gesamtschule” hat in der Schülerschaft, bei Lehrkräften, Eltern und in der Öffentlichkeit einen hohen Identifikationswert. Mit Albert Einstein weiß fast jede und fast jeder etwas anzufangen. Mit unserer Schule auch. „AEG” ist zu unserem Kürzel geworden. Wir von der „AEG” versuchen, dieses „Wir-Gefühl” auch durch unsere schon traditionellen Schulfeste, den Begrüßungsnachmittag für unsere neuen Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern, den Weihnachtsbasar, das „Albertfest“ , das Spiel- und Sportfest und die Abschlussfeiern,  zu pflegen.

Unser 25-jähriges Schuljubiläum haben wir am 11. September 2015 gefeiert. Dabei haben zahlreiche Vertreter aus Schule, Politik und Wirtschaft der AEG ihre Referenz erwiesen.

Zwar ist ein Rückgang der Schülerzahlen aufgrund schwächerer Geburtenjahrgänge und konkurrierender Schulangebote in den Nachbargemeinden spürbar, aber der Schulträger ist gewillt, an der Seite der Schule zu stehen, damit Werdohl auch weiterhin eine Schule mit Abitur anbieten kann und wir als Schule stellen uns mit der Weiterentwicklung unseres Schulprogramms auf die neuen Entwicklungen ein.

Wie an den vie­len „alten” Schulen gibt es inzwischen auch bei uns pensionierte Lehrkräfte und viele ehemalige Schüler und Schülerinnen, die mit dem Abitur, der Fachhochschulreife, dem Mittleren Schulabschluss und dem Hauptschulabschluss unsere Schule verlassen haben. Unsere Ehemaligen haben unsere Schule als offene und familienfreundliche Ganztagsschu­le kennen gelernt, die sie  gern besucht haben und an der sie so gefordert und gefördert worden sind, dass sie in der Regel den Abschluss haben machen können, der ihren Fähigkeiten entsprach.

Seit Mai 2014 gibt es mit Reinhard Schulte einen neuen Schulleiter und seit November 2014 mit Meike Hille eine neue stellvertretende Schulleiterin.

Aufbauend auf der Grundlage der „ersten“ 25 Jahre, gilt es nun, sich auch vielen neuen Herausforderungen zu stellen.

Die wachsende Zahl von neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen ohne Deutschkenntnisse ist nur eine davon, die Aufgabe, die Schule in einer strukturell angespannten Umgebung zukunftssicher zu machen, ist eine andere.

Auch der Schulträger, die Stadt Werdohl, und die Werdohler Öffentlichkeit können und dürfen sich zu Recht mit unserer Schule identifizieren. Wir sind eine Bildungs­einrichtung, die sich am Werdohler Kulturleben beteiligt, den Stadtfesten und städtischen Wettbewerben, und die das Werdohler Kulturleben durch eigene Veranstaltungen, zum Beispiel mit Ausstellungen im „Kleinen Kulturforum“ mitprägt.