Eine Schülerin beim Versuch. Bericht und Fotos von J. Keil, AEG

Vom 24.9. bis 26.9. fand die biologische Exkursion der Biologie-Kurse der 13. Jahrgangsstufe statt, die die Schülerinnen und Schüler an die ökologische Station am Sorpesee führte. Dieser vor 18 Jahren gegründete außerschulische Lernort nutzt das Ökosystem des Sorpesees, um den forschenden Schülerinnen und Schülern die Zusammenhänge von Umweltfaktoren auf die Lebenswelt von Pflanzen und Tieren näher zu bringen.

Organisiert und betreut von Frau Zeltwanger, Frau Klung, Herrn Keil und dem am Standort unterrichtenden Herrn Schelte absolvierten die 29 Lernenden in drei Gruppen an jeweils einem der Tage ein Praktikum, indem sie sich in der Rolle von Forschern mit einigen grundlegenden ökologischen Themen beschäftigten.

Mit Hilfe unterschiedlicher Experimente untersuchten die Schülerinnen und Schüler die Fotosyntheseleistung verschiedener Algenarten und des Einflusses von ausgewählten abiotischen Faktoren wie der Lichtintensität oder auch dem CO2-Gehalt im Wasser auf diese. In arbeitsteiligen Gruppen nutzten sie die im Labor bereit gestellte Ausstattung, um Beispielsweise Chlorophyll aus den Pflanzenzellen zu lösen oder auch mit Aktiometern Planktonkulturen mit unterschiedlichen Lichtwellenlängen zu bestrahlen und dabei die Fotosyntheserate zu ermitteln. Dabei begaben sie sich unter anderem auch auf die Spuren von Forschern wie Robert Hill, dessen Versuch für den Nachweis der Lichtreaktion der Fotosynthese in den Thylakoiden der Chloroplasten stattfindet.

O-Ton einer Schülerin beim erstmaligen Betreten des Labors: „Jetzt fühl ich mich wie eine richtige Forscherin.“

Schüler-Forscher an der ökologischen Station am Sorpesee