Am Donnerstag, dem 24.11.2016, fuhren die Klassen 9.2 und 8.3  im Deutschen Bergbaumuseum Bochum „unter Tage“. In 17m Tiefe besichtigten die Klassen ein Schaubergwerk, in dem Steinkohle abgebaut worden sein soll.

Zunächst wurde die Wärme, Länge, Enge und Dunkelheit der Fahrt im Förderkorb mit Hilfe eines Aufzuges simuliert. Anschließend wurde deutlich, wie verzweigt die Stollen und wie stark sich die Abbaumethoden der Steinkohle vom 19. bis ins 21. Jahrhundert entwickelt haben. Die Schüler und Lehrer durften sowohl selbst von der Spitzhacke bis zum Presslufthammer selbst Hand anlegen. So wurde  die Arbeitsbedingungen Dreck, Schwere und Lärm anschaulich nachgestellt.

Dies passt sowohl zum Unterrichtsvorhaben in Erdkunde (Entstehung der Kohle und Entwicklung des Ruhrgebiets) als auch in Geschichte (Industrialisierung im 19. Jahrhundert). Mit glänzenden Augen und voller Begeisterung erlebten die Schüler die Unterrichtsinhalte am eigenen Leib und konnten Verknüpfungen zwischen den verschiedenster Inhalten herstellen.

Abschließend ging es rauf in luftige Höhen auf einen ehemaligen Förderturm, von dem man einen gigantischen Blick über Bochum genießen konnte. Auch hier wurde der Strukturwandel des Ruhrgebietes noch einmal deutlich.

Es war ein toller Tag, der auch dank des Fördervereins finanziert wurde, sodass am Ende aus Klassenkameraden Kumpel wurden.

 

Unter Tage