Im Festsaal Riesei herrschte reger Betrieb. Rhönräder wurden von rechts nach links gerollt, Turnerinnen machten sich warm und in einer anderen Ecke sang sich ein kleiner Chor ein. Im Foyer der Albert-Einstein-Gesamtschule boten Schüler Weihnachtsartikel an. Schulleiter Reinhard Schulte ließ seinen Blick schweifen und war stolz auf „seine“ Kinder.

Experimentieren stand auf dem Programm der Viertklässler. Für sie waren verschiedene Stationen vorbereitet worden, an denen sie den naturwissenschaftlichen Unterricht kennenlernen konnten; Foto: Lydia Machelett, Süderländer Volksfreund

„Das was Sie hier sehen, zeichnet unsere Schule aus. Das Leben, die Kreativität und das Miteinander“, sagte Schulte. Natürlich sei es auch noch viel mehr. Etwa eine halbe Stunde lang erklärte er den interessierten Eltern der jetzigen Viertklässler, was seine Schule ausmacht, für welche Kinder sie besonders geeignet ist und alles, was sonst noch wichtig ist.

Seit Jahren herrscht am Samstag vor dem ersten Advent so ein Betrieb in der Gesamtschule. Denn parallel zum Weihnachtsbasar sind auch jede Menge Kinder da, die nach den Sommerferien die Schule wechseln möchten und sich vorstellen könnten, an die Gesamtschule zu gehen. „Das Besondere an dieser Schulform ist sicherlich das lange gemeinsame Lernen. Bei uns wird niemand nach der Erprobungsstufe als ungeeignet weggeschickt“, sagt Schulte. Dieses Konzept habe sich schon oft bewährt. So sei es in der Vergangenheit häufiger vorgekommen, dass Kinder mit einer Hauptschulempfehlung später an der Gesamtschule Abitur machten. „Außerdem ist für viele Eltern das Ganztagsangebot von 7.30 bis 15.30 Uhr ein wichtiges Argument“, berichtet der Schulleiter.

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SV: “Gesamtschule präsentiert sich lebensfroh”